von akoerner | Apr. 23, 2019 | Fussball, NEWS
Der SV Kürnach fährt erneut eine Niederlage ein. Die Luft wird allmählich dünner.
Am Karsamstag spielt der SV Kürnach auf der Sportanlage des SV Oberdürrbach. Bei sommerlichen Temperaturen kommt die Mannschaft gut ins Spiel und kann die Gastgeber gezielt unter Druck setzen. Die Grünweißen tauchen immer wieder vor dem gegnerischen Tor auf, ohne es jedoch zu sehr zu gefährden. Zu oft werden die hervorragend eingeleiteten Angriffe nicht zu Ende gespielt oder zu harmlos abgeschlossen.
Die zweite Halbzeit beginnt wie die erste aufgehört hat. Kürnach zeigt sich spielerisch gut, Oberdürrbach setzt Nadelstiche. Der SVK verliert in der zweiten Hälfte zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung. Die Hausherren, die auf jene Ballverluste nur lauern, spielen den Ball mit einem Kontakt in die Spitze, wo es einige Male lichterloh brennt. Der starke Felix Berthel sowie der Schiedsrichter verhindern den Rückstand. Letzterer verweigert dem SVO in der 70. Spielminute fälschlicherweise einen Elfmeter. Kürnach bleibt dran und kann durch Langer in Führung gehen. Nach einer schönen Kombination läuft er über halblinks Richtung Tor, spielt nicht quer zu Treur, sondern setzt den Ball an den Außenpfosten. Neun Minuten vor Schluss erzielt Lukas Ihls mit einem glücklichen Kopfball das 1:0 für Oberdürrbach. Nachdem Julian Bedner mit gelbrot vom Feld musste und der SVK hinten aufmachte, fällt in der 90. Minute noch das bedeutungslose 2:0.
Die spielerische Überlegenheit hat auch dieses Mal nichts eingebracht. So sind es noch drei Punkte auf einen Relegationsplatz. Auf diesem steht Mainsondheim – der Gegner am Sonntag.
Tore: 1:0 Lukas Ihls (81. Min.), 2:0 Marcel Grimm (90. Minute)
Besondere Vorkommnisse: Julian Bedner sieht gelbrot (85. Minute)
Bericht: Michael Ländner
von akoerner | Apr. 15, 2019 | Fussball, NEWS
Der SV Kürnach verliert ein wichtiges Heimspiel im Kampf um den Abstieg. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz wird es jetzt ganz eng.
In einer spielerisch eher mäßigen Partie hat der SV Kürnach die ersten Minuten mehr vom Spiel. Die Mannschaft um den Ersatzkapitän Markus Pfenning (Clemens Siebenlist ist krank ausgefallen) möchte dem Tabellenletzten von Anfang an zeigen, wer der Favorit ist. Leider geben die Grünweißen kurze Zeit später das Heft aus der Hand. Nur dem Kürnacher Keeper Felix Berthel ist es zu verdanken, dass die Null weiterhin steht. Nach einer schönen Kombination über Galaba und Langer bekommt der SV Kürnach in der 30. Minute einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen. Robin Tröger vergibt. Anschließend verhindert Simon Langer mit einer beherzten Rettungsaktion auf der Linie die Pausenführung für die Gäste.
Nach der Halbzeit wechselt sich Trainer Fink selbst ein, um mehr Akzente nach vorne zu setzen. Der Erfolg bleibt jedoch aus. Die wenigen Torgelegenheiten, die sich der Gastgeber erspielt, werden vergeben. Auf der anderen Seite erzielt Andreas Zehner in der 59. Spielminute die Gästeführung. Nur neun Minuten später schlägt Zehner erneut zu. Kürnach agiert in der Folge offensiv harmlos und defensiv anfällig. Durch das hohe Offensivspiel haben die Gäste viel Raum für Konter. Unvermögen der TSV-Offensive und ein starker Felix Berthel verhindern eine noch höhere Niederlage.
Der SV Kürnach verliert dieses Spiel verdient, weil die Mannschaft an die guten Leistungen der letzten Wochen nicht anknüpfen konnte. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz sind es fünf Spieltage vor Saisonende noch vier Punkte auf einen Relegationsplatz. Obwohl die Luft dünner wird, hat man es aber noch in der eigenen Hand – schon am Samstag in Oberdürrbach (16 Uhr).
Tore: 0:1 Andreas Zehner (59. Min.), 0:2 Andreas Zehner (68. Min.)
Besondere Vorkommnisse: SVK vergibt Foulelfmeter (30. Min.)
Bericht: Michael Ländner
von akoerner | Apr. 12, 2019 | Gymnastik, NEWS, Uncategorized
SV Kürnach 1946 e.V. stärkt die erfolgreichen Turnerinnen
Der Sportverein Kürnach hat 1.155 Mitglieder, davon sind über 50 % im Kinder- und Jugendbereich sportlich aktiv. Die größte Abteilung ist die Gymnastikabteilung, dort sind z.B. über 60 Kinder in der Sparte Gerätturnen aktiv. In mehreren Turnierformationen wird dabei die Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Um noch besser trainieren zu können, war die Anschaffung eines professionellen Stufenbarrens ein lang gehegter Wunsch. Diesen Wunsch erfüllte jetzt der Gemeinderat der Gemeinde Kürnach und beschaffte für die Höllberghalle einen wettkampffähigen Stufenbarren.
Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des SV Kürnachs Stefan Reichwein und Bürgermeister Thomas Eberth wurde dieser Stufenbarren nun offiziell übergeben. Einige Turnerinnen zeigten dabei, unterstützt durch die Trainerinnen Silvia Hartlieb, Nadine Liebl-Paskuda, Antje Schrader-Dorner, Sandra Gottschlich, Nicole Kohl und Annkatrin Mayer, welche Übungen und Formationen mit dem Stufenbarren geturnt werden können. „Gerade in Zeiten des Internets, von Netflix und Youtube ist die sportliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen besonders hoch zu schätzen. Daher ist die Investition in den Stufenbarren genau das richtige Signal an den Sportverein und die ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer“, so Bürgermeister Thomas Eberth.
Auch Vorstandsvorsitzender Stefan Reichwein betont:„Wir Sportvereine sind froh, dass wir neben den klassischen Angeboten wie Fußball und Co. auch weitere sportliche Disziplinen mit engagierten Trainerinnen und Trainern anbieten können. Danke auch an die Gemeinde für die stetige Unterstützung.“ Die Abteilungsleiterin der Gymnastik, Gabriele Grützner-Ledermann, erläutert den Ursprung des Stufenbarrens und die verschiedenen Turnübungen die damit trainiert und vorgeführt werden können. Der Stufenbarren wurde erstmals 1830 durch den Spanier Francisco Amorós in seinem Lehrbuch Manuel d’éducation physique, gymnastique et morale schriftlich erwähnt. Es dauerte allerdings über 100 Jahre bis die ungleich hohe Anordnung der Barrenholme als Wettkampfdisziplin 1934 bei den Turn-weltmeisterschaften der Frauen in Budapest eingeführt wurde. Bei den Olympischen Spielen 1936 turnten die Frauen die Pflichtübungen noch am Männerbarren, in der Kür durften sie zwischen beiden Barrenformen wählen. Auch bei den Weltmeisterschaften 1950 hatte sich der Stufenbarren noch nicht vollständig durchgesetzt: Die Turnerinnen hatten die Wahl zwischen Stufenbarren und Ringen. 1952 wurde der Stufenbarren bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki zum ersten Mal als vollwertiges Wettkampfgerät ausgeschrieben. Der Abstand der Holme wurde mehrfach verändert. Betrug er am Anfang zwischen 43 und 45 cm, ist er inzwischen auf 100 bis 180 cm angewachsen. Auch die Form der Holme hat sich verändert: Waren sie früher oval, sind sie inzwischen rund mit einem Durchmesser von 3,9 cm. „Die Übung wird ab dem Absprung vom Sprungbrett bzw. der Matte bewertet. In die Wertung fließen die acht schwierigsten gezeigten Elemente inklusive des Abgangs ein. Die Übung soll dabei aus verschiedenen Bewertungskategorien zusammengestellt werden“, so die Trainerin Silvia Hartlieb. Gemeinsam waren alle Anwesenden von dem neuen Gerät und der Vorführung der Kinder begeistert.

Bild (Matthias Demel): Vorstandsvorsitzender Stefan Reichwein freut sich mit Bürgermeister Thomas Eberth sowie den Trainerinnen Nadine Liebl-Paskuda, Sandra Gottschlich, Abteilungsleitung Gabriele Grützner-Ledermann, Antje Schrader-Dorner und der Jugendturngruppe des SV Kürnachs über den professionellen Stufenbarren, der sich variabel umbauen lässt.

Bild: Matthias Demel

Bild: Matthias Demel

Bild: Matthias Demel
von akoerner | Apr. 9, 2019 | Fussball, NEWS
Unglückliches Ende im Derby
SV Oberpleichfeld/DJK Dipbach – SV Kürnach 2:0
Der SV Kürnach verliert das Derby beim Tabellendritten aus Oberpleichfeld mit 2:0.
Zum dritten Mal in Folge kann Trainer Fink auf die gleiche Aufstellung zurückgreifen. Folglich agiert der SVK wie bereits in den Spielen zuvor recht konzentriert und offensiv. In der ersten Halbzeit erspielen sich die Grünweißen etliche Torgelegenheiten, die jedoch wieder nicht genutzt werden konnten. Der Fink-Truppe fehlt der letzte Punch vor dem Tor. Der Favorit aus dem Nachbardorf hat lediglich eine sehr gute Gelegenheit kurz vor dem Pausenpfiff. Vorausgegangen ist ein kapitaler Abwehrfehler der Kürnacher Hintermannschaft. So geht es mit 0:0 in die Halbzeit – durchaus schmeichelhaft für den Gastgeber.
Nach der Pause kann Kürnach das hohe spielerische Niveau der ersten Halbzeit nicht mehr halten. Trotzdem sind sie noch immer die dominierende Mannschaft auf dem Platz. Oberpleichfeld kommt wie in der ersten Halbzeit nur durch große individuelle Fehler zu Torchancen. Eine davon nutzt der vier Minuten zuvor eingewechselte Peter Koetzner in der 62. Minute. Die Fink-Elf legt in der Folge alles in die Waagschale, zu wirklichen Großchancen kommen sie aber nicht mehr. Die erarbeiteten Freistöße sowie Distanzschüsse finden nicht den Weg ins Tor. Im Gegenteil: Vier Minuten vor dem Ende markiert der bis dahin blasse Oberpleichfelder Toptorschütze Hannes Zeidler den 2:0 Endstand.
Das Spiel offenbart vor allem eine wichtige Erkenntnis: Der SVK braucht sich taktisch sowie spielerisch vor den Mannschaften aus den oberen Tabellenregionen nicht zu verstecken. Am Ende werden Fußballspiele aber durch Tore entschieden – und davon schießen die Grünweißen aktuell zu wenige.
Michael Ländner

















von akoerner | Apr. 1, 2019 | Fussball, NEWS
Nach einer intensiven Partie siegt der SV Kürnach verdient mit 1:0 gegen die Kickers aus Würzburg. Bis dahin sollte es aber ein schwerer Gang werden.
In der ersten Halbzeit erspielen sich die Grünweißen zahlreiche Chancen, die sie jedoch nicht nutzen können. In der 20. Minute wird die Fahrlässigkeit beinahe bestraft. Nach einem Eckball treffen die Kickers den doppelten Innenpfosten. Julian Bedner rettet in höchster Not auf der Linie. Die Erlösung beschert Robin Tröger, der einen seiner vielen Tempoläufe gekonnt abschließt und dem sehr guten Würzburger Keeper keine Chance lässt. Mit der aus der Vorwoche bekannten Dominanz geht es auch dieses Mal wieder in die Pause. In dieser ermahnt Trainer Fink seine Elf, nun nicht nachzulassen und weiter intensiv zu arbeiten. Angeführt vom starken Kapitän Clemens Siebenlist setzt die Mannschaft ihre läuferisch sowie kämpferisch überzeugende Leistung fort. Größter Kritikpunkt an diesem frühlingshaften Sonntagnachmittag: die Chancenauswertung. Kickers steht in der zweiten Halbzeit höher, riskiert mehr, wodurch sich große Räume eröffnen. Mit der Schnelligkeit von Galaba, Pfenning, Langer, Wolf, Tröger etc. gelingt es der Fink-Truppe zwar immer wieder diese Räume zu nutzen, jedoch bleibt ein weiteres Erfolgserlebnis aus. Die Konter werden unsauber zu Ende gespielt oder teilweise kläglich abgeschlossen. So muss tatsächlich noch gezittert werden, bis der ersehnte Schlusspfiff ertönt.
Unterm Strich steht ein verdienter Sieg, der von allen Mannschaftsteilen hart erarbeitet worden ist. Die Formkurve zeigt nach oben. So soll es weitergehen – nächste Woche beim Derby in Oberpleichfeld!
Michael Ländner
















